Das Gallo Nero in der Bremer Innenstadt ist ein gehobener Italiener, komplett mit hunderten von Weinen und Bildern als Dekoration, weißen Tischdecken und älteren Herren denen man die Kompetenz meint anzusehen. Uns wurden die Jacken abgenommen und an die Garderobe gehangen, und später wurde uns wieder hinein geholfen. Die leise Musik war keineswegs ruhig, sondern fröhlich, und die Herren sangen auch gerne mal mit. Immer höflich wurde uns serviert und nachgefragt ob was fehlt. Die Atmosphäre war vornehm, aber man fühlte sich dennoch frei zu lachen und sich normal zu benehmen.
Die Karte schien mir nicht sehr breit gefächert, und fast alles enthielt Fleisch. Da ich gerade keine Nudeln mehr sehen konnte, entschied ich mich notgedrungen für einen Salat. Dieser kostete 9 Euro und bestand zu 60% aus Salatblättern, die ich persönlich ohne Dressing zu bitter fand. Die Zwiebeln, Tomaten, etc. schmeckten dafür wirklich sehr gut. Weiterin bestellten wir Spaghetti Bolognese und Gnochi in Safransoße, letzteres soll absolut fantastisch geschmeckt haben. Leider waren die Portionen sehr klein und damit zu schnell aufgegessen. Mit einem Durchschnittspreis von 14 Euro pro Gericht etwas frech. Das Brot als Beilage war reichlich, jedoch meiner Meinung nach eine viel zu trockene Sorte.
Wenn man mal schick essen gehen will und Geld übrig hat, kann man das Gallo Nero gefahrlos wählen, es gibt jedoch sicherlich bessere Alternativen.
Fazit:
Geschmack 4
Service 5
Angebot 3
Preis 1
Atmosphäre 4
Gallo Nero
17.05.2009
Eingestellt von c. um 16:05